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C.S. Lewis: Seine philosophischen Werke

Dazu gehören vor allem:

Ueber den Schmerz
Die Abschaffung des Menschen
Wunder

“Über den Schmerz”

Dieses Werk erschien 1940 unter dem Titel “The Problem of Pain” und erlebte in drei Jahre zehn Auflagen..

C.S. Lewis stellt sich der uralten Frage, wie das Leiden auf der Welt mit einem gütigen und allmächtigen Gott vereinbar sei. Seine Ausführungen sind um so interessanter, als er selber zuvor Atheist war und die Einwände, die sich aus der Existenz des Schmerzes gegen die Existenz Gottes ergeben, seine eigenen waren. Lewis holt weit aus, um eine Antwort zu geben. Seine Ausführungen sind tiefschürfend und dennoch spannend zu lesen.

Kein Geringerer als der Philosoph Josef Pieper urteilte über dieses Werk:
“Uebrigens halte ich das Buch über den Schmerz nicht nur für das bedeutendste Werk von C.S. Lewis; vielmehr glaube ich, es dürfte schwer sein, in der gesamten philosophisch-theologischen Literatur dieser unserer Zeit eine Schrift aufzutreiben, die so umfassend, so klar, so anschaulich, so  heiter und zugleich so ernst von den für den Menschen wichtigsten Dingen spricht.”


“Die Abschaffung des Menschen”

Es handelt sich um drei Vorlesungen, die Lewis 1943 auf der Universität von Durham gehalten hat. Lewis untersucht die Frage, ob es eine objektive sittliche Norm gibt. Er nennt sie mit den Chinesen Tao und zeigt, dass alle Kulturen sie voraussetzen und anerkennen, während ihre Leugnung zur Versklavung und Abschaffung des Menschen führt.

Seine Inklingsfreund Owen Barfield schreibt über das Werk: “Falls es ein Stück heutiger Schriftstellerei gibt, das solchen denkerischen Scharfsinn, solche Munterkeit im Ausdruck und solchen Tiefsinn mit soviel Seligkeitsgefühl verbindet, so bin ich ihm noch nicht begegnet.”

Hans Urs von Balthasar meint: “Zu Beginn meint man, eine Fliege summen zu hören, bald darauf einen starken Motor, zuletzt muss man sich, als wäre man inmitten der Schlacht von Stalingrad, die Ohren zuhalten.”


“Wunder. Eine vorbereitende Untersuchung”

Dies ist das gründlichste Werk von Lewis. Es erschien 1947 und untersucht die Möglichkeit von Wundern. Berühmt geworden ist es besonders durch das dritte Kapitel über die Widerlegung des Naturalismus und dessen universalen Anspruch, alles aus den Naturgesetzen zu erklären. In seiner ursprünglichen Fassung stiess es auf die Kritik der englischen Philosophin Elisabeth Anscombe, die 1948 im Socratic Club mit Lewis darüber debattierte. Dies bewog Lewis, das Kapitel zu überarbeiten und seine Argumentation hieb- und stichfest zu machen.

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